Düsseldorf kämpft mit neuem Verkehrsplan gegen Adventsstaus in der Innenstadt
Nico MeyerDüsseldorf kämpft mit neuem Verkehrsplan gegen Adventsstaus in der Innenstadt
Düsseldorf startet neuen Verkehrsplan, um Staus an den belebten Adventswochenenden zu entlasten
Die Stadt Düsseldorf hat einen neuen Verkehrsplan eingeführt, um die Staus an den belebten Adventswochenenden zu verringern. Das von der Verkehrslenkungsstelle der Stadt entwickelte Konzept sieht Straßenabschnitte und Einbahnstraßenregelungen rund um die Königsallee vor. Die Behörden erwarten an diesem Samstag Hunderte von Besuchern, was Sorgen vor einem Verkehrschaos in der Innenstadt aufkommen lässt.
Im vergangenen Jahr führten dichter Verkehr an den Adventssamstagen zu langen Wartezeiten, sodass viele Einkäufer im Stau festsaßen, statt die Weihnachtsmärkte zu besuchen. Der Einzelhandel litt darunter – für manche Geschäfte macht die Weihnachtszeit ein Viertel des Jahresumsatzes aus. In diesem Jahr wird der Düsseldorfer Einzelhandel voraussichtlich rund 1,1 Milliarden Euro umsetzen, weshalb ein reibungsloser Verkehrsfluss entscheidend ist.
Der neue Plan umfasst Straßensperrungen und angepasste Verkehrsführungen in der Nähe von Parkhäusern, um Engpässe zu vermeiden. Katharina Metzker, Leiterin der Verkehrslenkungsstelle, hat die Änderungen koordiniert. Unterdessen hat die Polizei die Besucher aufgefordert, auf Fahrten ins Stadtzentrum zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder Park-and-Ride-Anlagen zu nutzen. Kostenlose Parkplätze stehen in den Parkhäusern Vodafone und Provinzial zur Verfügung.
Um den Umstieg zu unterstützen, wird die Rheinbahn ihre Taktung erhöhen, um die erhöhte Fahrgastzahl zu bewältigen. Andrea Greuner von der Königsallee-Vereinigung betonte, wie wichtig es sei, die Chaos-Situation des Vorjahres zu vermeiden. Da mehrere Veranstaltungen stattfinden, warnte die Polizei, dass sich die Verkehrslage ohne die Mithilfe der Bevölkerung weiter verschärfen könnte.
Die neuen Maßnahmen sollen den Verkehrsfluss aufrechterhalten und die Einzelhandelsumsätze in der Hauptkaufzeit sichern. Öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Angebote werden beworben, um die Zahl der Autos in der Innenstadt zu reduzieren. Der Erfolg hängt davon ab, ob sich die Besucher an die Empfehlungen halten und alternative Verkehrsmittel nutzen.
