31 December 2025, 00:36

Düsseldorf testet bündige Bordstein-Ladestationen für die Stadt der Zukunft

Eine Straßenszene mit Gebäuden und Strommasten auf beiden Seiten, einigen parkenden Fahrzeugen vor den Gebäuden und einer Straße in der Mitte.

Düsseldorf testet bündige Bordstein-Ladestationen für die Stadt der Zukunft

Neue Art der E-Ladung jetzt auf Düsseldorfer Straßen im Einsatz

In Düsseldorf sind nun vierzehn bündige Bordstein-Ladestationen in Betrieb gegangen, die Autofahrern das Aufladen direkt vom Gehweg aus ermöglichen. Sowohl Stadtvertreter als auch Nutzer zeigen sich begeistert von dem System, das sperrige Ladesäulen überflüssig macht.

Hinter der Technologie steht Rheinmetall Power Systems, das mit solchen Innovationen Käufer für seine zivile Sparte gewinnen will. Der Verkauf dieses Geschäftsbereichs soll 2023 abgeschlossen werden – allerdings könnte der endgültige Preis unter den ursprünglichen Zielen liegen.

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Die Bordstein-Ladestationen wurden im Frühjahr serienreif und sind nun in Düsseldorf aktiv. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ladesäulen liegen sie ebenerdig im Straßenrand, sparen Gehwegfläche und überzeugen durch ihre Praxistauglichkeit in dicht besiedelten Stadtgebieten.

Rheinmetall bewirbt die Technologie gezielt als Teil seines Angebots für potenzielle Investoren. Die zivile Sparte, zu der auch diese Ladelösungen gehören, steht zum Verkauf. Zwar wurden noch keine konkreten Interessenten genannt, doch gelten die Bordstein-Stationen als zentrales Argument für den Ausbau städtischer Ladeinfrastrukturen.

Unterdessen reagiert der Rheinmetall-Aktienkurs auf geopolitische Entwicklungen: Erst kürzlich stieg die Aktie nach Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dennoch könnte der Verkauf der zivilen Sparte unter den finanziellen Vorgaben von Vorstandschef Armin Papperger bleiben.

Das Düsseldorfer Projekt zeigt, wie sich neue Technologien nahtlos in die Stadtplanung integrieren lassen. Mit solchen Innovationen will Rheinmetall einen attraktiven Deal für sein ziviles Geschäft sichern.

Der finale Verkaufspreis steht zwar noch nicht fest, doch könnten die Ladelösungen des Konzerns die urbane Mobilität der Zukunft mitprägen. Die Transaktion soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden und markiert eine strategische Neuausrichtung Rheinmetalls.