Entlassung des kommissarischen Kreisleiters Aßhoff in Düren nach umstrittenem Mandat
Admin UserEntlassung des kommissarischen Kreisleiters Aßhoff in Düren nach umstrittenem Mandat
Ferdinand Aßhoff ist als kommissarischer Vertreter des Dürener Landrats abberufen worden. Seine Amtszeit war von umstrittenen Entscheidungen geprägt, darunter der Vorstoß, Kita-Gebühren wieder einzuführen. Die Entlassung erfolgt nach der Suspendierung von Wolfgang Spelthahn wegen eines Schmuggel-Skandals, der die Kreisverwaltung in Turbulenzen stürzte. Aßhoff war von Thomas Wilk, dem Kölner Regierungspräsidenten, eingesetzt worden, um den Kreis neu auszurichten und die Kommunen vor finanziellen Belastungen zu schützen. Doch seine Sparmaßnahmen stießen auf breite Ablehnung – der neu gewählte Landrat Ralf Nolten kritisierte sie wiederholt. Bei Aßhoffs Abschiedsveranstaltung blieb Nolten demonstrativ fern. Die Belegschaft der Kreisverwaltung trug die Hauptlast des Skandals und der anschließenden Umstrukturierungen. Trotz der Wahl eines neuen Kreistags blieb die Angelegenheit eine große Herausforderung für die Verwaltung. Wer die Nachfolge als neuer Kreisverwaltungschef antreten wird, steht nach Aßhoffs Abberufung zum 31. Oktober 2025 noch nicht fest. Aßhoffs Entlassung markiert das vorläufige Ende einer turbulenten Phase für den Kreis Düren. Mit einem neuen Landrat im Amt und einem frisch gewählten Kreistag rückt nun der Wiederaufbau und die Stabilisierung der Verwaltung in den Fokus.
