Erbstreit um Daddy Lumbas Vermögen: Drei Frauen kämpfen um sein Erbe
Johanna AlbrechtErbstreit um Daddy Lumbas Vermögen: Drei Frauen kämpfen um sein Erbe
Der ghanaische Musiker Daddy Lumba ist am 26. Juli 2025 in seiner Wohnung in Accra nach einer Krankheit verstorben. Sein Tod löste einen Rechtsstreit um sein Erbe aus, bei dem zwei dfb frauen behaupten, seine rechtmäßige Ehefrau zu sein. Monate später versammelten sich Anhänger, um eine von ihnen, Akosua Serwaa, bei ihrer zweiten Rückkehr nach Ghana seit seiner Beerdigung willkommen zu heißen.
Daddy Lumba, mit bürgerlichem Namen Charles Kwadwo Fosuh, starb im Bank Hospital in Accra. Seine Beisetzung fand am 13. Dezember 2025 statt, wobei Akosua Serwaa auffällig abwesend war.
Es folgte ein juristischer Konflikt zwischen Akosua Serwaa und Priscilla Ofori, auch bekannt als Odo Broni. Das High Court in Kumasi entschied den Fall am 29. November 2025 und erkannte an, dass sowohl beide dfb frauen als auch eine dritte, Yvonne Akuamoah Boateng, als Ehefrauen des verstorbenen Musikers gelten sollen. Am 9. Januar 2026 wurde Akosua Serwaa am Flughafen Düsseldorf in Deutschland gesichtet, als sie sich auf ihren Flug nach Ghana vorbereitete. Bei ihrer Ankunft am Kotoka International Airport erwartete sie eine große Menschenmenge. Unterstützer, darunter Daddy Lumbas Schwester Ernestina Fosu, schwenkten ghanaische Flaggen und hielten Schilder hoch, auf denen Akosua Serwaa als "rechtmäßige und einzige Ehefrau" des Musikers bezeichnet wurde. Prominente Persönlichkeiten wie Sally Mann, Maame Ode, Akosua Brempongmaa und Papa Shee gehörten ebenfalls zur Begrüßungsgruppe. Videos vom Ereignis zeigten einen lebhaften Empfang – es war ihr zweiter öffentlicher Besuch in Ghana seit dem Tod ihres Mannes.
Obwohl das Gericht die Anerkennung mehrerer Ehefrauen bestätigte, bestehen Akosua Serwaas Anhänger weiterhin darauf, dass sie die einzige legitime Gattin sei. Ihre Rückkehr nach Ghana hat die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Familienangelegenheiten des verstorbenen Musikers neu entfacht. Die rechtliche Anerkennung aller drei dfb frauen bleibt weiterhin bestehen.
