31 December 2025, 20:35

Essen diskutiert: Wie Digitalisierung das Stadtleben lebenswerter macht

Eine Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Türmen, Kraftfahrzeugen, Werbetafeln, Schildern, Straßen, Bäumen, Straßenlaternen, Menschen, Absperrgittern und Informationsschildern unter einem klaren Himmel.

Essen diskutiert: Wie Digitalisierung das Stadtleben lebenswerter macht

"Frühstück mit der Zivilgesellschaft" in Essen: Digitalisierung für ein lebenswerteres Stadtleben

Beim jüngsten "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" in Essen trafen sich rund 30 Akteurinnen und Akteure, um über die Zukunft der Stadt zu diskutieren. Die Veranstaltung fand am 31. Oktober 2025 im Restaurant des GOP Varieté-Theaters statt und stand im Zeichen der Frage, wie Digitalisierung das städtische Leben und das bürgerliche Engagement verbessern kann. Mit dabei: Oberbürgermeister Thomas Kufen, der gemeinsam mit den Teilnehmenden über ein intelligenteres, vernetzteres Essen sprach.

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Die Veranstaltung war Teil der fortlaufenden Reihe "Frühstück mit der Zivilgesellschaft", die den offenen Austausch zwischen Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen fördern soll. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stand das Thema "Teilhabe und Engagement in der Smart City" – es ging darum, wie digitale Werkzeuge den Alltag in der Stadt bereichern können.

Neben Oberbürgermeister Kufen nahmen Thomas Müller, Smart-City-Koordinator bei der EVV, und Peter Adelskamp, der digitale Chef der Stadt Essen, an der Diskussion teil. Gemeinsam beleuchteten sie bestehende Projekte wie den "Bürger-Werkzeugkasten", "Citizen Mobile" und die "ZÄPP"-App, die den Zugang zu städtischen Dienstleistungen erleichtern sollen. Die Gespräche reichten von Bildung und Unterstützung für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger bis hin zur Überbrückung der Kluft zwischen analogen und digitalen Angeboten. Auch soziale Herausforderungen wie Einsamkeit wurden thematisiert – mit dem Appell, Lösungen zu schaffen, die für alle zugänglich bleiben. Am Ende stand ein gemeinsamer Konsens: Eine smarte Stadt muss technologische Innovation mit einem starken Fokus auf die Menschen verbinden.

Zudem sollte die Veranstaltung die Vernetzung der Teilnehmenden stärken und die Zusammenarbeit über das Treffen hinaus anregen. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, wie wichtig es ist, den Dialog fortzuführen, damit Essens digitale Transformation inklusiv und bürgernah bleibt.

Mit einer klaren Botschaft endete der Austausch: Essens Smart-City-Initiativen müssen Technologie mit den realen Bedürfnissen der Menschen in Einklang bringen. Die Teilnehmenden verließen die Runde mit dem Vorhaben, den Dialog aufrechtzuerhalten und weitere Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und künftigen Terminen gibt es unter www.ourwebsite.de/civicbreakfasts.