Essen ehrt Margarete Roderig mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk
Nico MeyerEssen ehrt Margarete Roderig mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk
Margarete Roderig, eine langjährige Aktivistin und Politikerin aus Essen, ist mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Verdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung würdigt ihr jahrzehntelanges Engagement für soziale Belange und das Gemeinwohl.
Roderigs Weg in den öffentlichen Dienst begann früh. Seit 1976 ist sie Mitglied der CDU und übernahm im Laufe der Jahre verschiedene politische Funktionen in Essen. Berufliche Stationen führten sie unter anderem an die Spitze der Zentralen Planungsabteilung des Haus der Technik e.V., eine Position, die sie ab 1992 innehatte.
2004 gründete sie den Verein Flotte Socke, der sich für inklusives Zusammenleben einsetzt und Menschen mit und ohne Behinderung verbindet. Fast zwei Jahrzehnte später, 2023, startete sie das Projekt Borbecker Mahl-Zeit, das warme Mahlzeiten und Unterstützung für Bedürftige anbietet. Ihr Wirken fand bereits früher Anerkennung: Im Juni 2023 verlieh ihr die Stadt Essen die Ehrenplakette. Nun krönt das Bundesverdienstkreuz – 1951 gestiftet, um herausragende Verdienste um das Gemeinwohl zu ehren – ihr Lebenswerk.
Die Verleihung fand in Essen statt, wo Oberbürgermeister Kufen die Auszeichnung übergab. Roderigs Schaffen umfasst soziale Inklusion, politisches Engagement und gemeinnützige Unterstützung. Bis heute prägt sie mit ihrem Einsatz lokale Initiativen, die benachteiligten Gruppen helfen.
