Essener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und Diskriminierung
Johanna AlbrechtEssener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und Diskriminierung
Am 12. November 2025 fand in Essen ein bedeutendes Ereignis statt: Das Bündnis "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" veranstaltete eine Tagung. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Essener "Courage-Schulen" folgten der Einladung – ein beträchtlicher Anteil der insgesamt 27 Schulen in der Stadt, die dem Netzwerk angehören.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Oberbürgermeister Thomas Kufen, der in seiner Rede die Bedeutung des Engagements gegen Rassismus und Diskriminierung betonte. Die Leitung der Initiative lag bei Galina Borchers, der Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Essen.
Im Rahmen der Tagung fanden fünf thematische Workshops statt. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit zentralen Fragen auseinander: Wie lässt sich Rassismus direkt entgegentreten? Was bedeutet Neutralität in der pädagogischen Praxis? Welchen Einfluss übt rechtsextreme Musik aus? Wie kann man Cybermobbing wirksam bekämpfen? Und wie gelingt Selbstausdruck durch Rap? Für einen inspirierenden Abschluss sorgte der Schauspieler und Autor Fatih Cevikkollu, der mit seinem Auftritt zum Nachdenken über Vielfalt und klischeehaftes Denken anregte.
Die Tagung des "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"-Netzwerks in Essen brachte Lehrkräfte und Engagierte zusammen, um eine inklusivere Stadt zu gestalten. Durch Workshops und künstlerische Beiträge erhielten die Anwesenden wertvolle Impulse im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung – ein wichtiger Schritt für ein solidarischeres Essen.
