12 February 2026, 14:52

Essener Schülervertretung startet mit neuer Legislatur in die Zukunft

Eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Tisch vor einem Projektionsschirm während einer Stadtratssitzung, mit Namensschildern, Mikrofonen, Papieren und anderen Gegenständen auf dem Tisch, Stühlen um den Tisch herum und einer Wand mit einem Logo und Flaggen im Hintergrund.

Essener Schülervertretung startet mit neuer Legislatur in die Zukunft

Erste Bezirksschülervertretungskonferenz in Essen: Start in eine neue Legislaturperiode

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Am 2. Februar 2026 fand im Ratssaal der Stadt Essen die erste Konferenz der Bezirksschülervertretung (BSV) statt. Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung der Schülerdelegierten aus dem gesamten Stadtgebiet. Die Zusammenkunft markierte zugleich das Ende einer Legislaturperiode und den Beginn einer neuen für den Rat.

In seiner Ansprache betonte Kufen die Bedeutung einer verbesserten Bildung für die heutige und künftige Generation. Direkt an die Schüler gerichtet, anerkannte er die Herausforderungen, vor denen sie stehen – insbesondere die Balance zwischen schulischen Pflichten und ihrem Engagement im Rat.

Der Oberbürgermeister lobte zudem das aktive Mitwirken der Anwesenden bei der Gestaltung lokaler Bildungspolitik. Zwar gab es vor 2026 noch kein flächendeckendes Schülernetzwerk im Bezirk, doch hatten einzelne Schulen wie das Burggymnasium und die Gustav-Heinemann-Gesamtschule bereits eigenständig Initiativen organisiert. Dazu zählten Antirassismus-Kampagnen, Nachhaltigkeitsprojekte und politische Diskussionsrunden – allesamt von Schülern geleitet.

Die Konferenz legte den offiziellen Grundstein für die Rolle der BSV im Essener Bildungssystem. Die Delegierten verließen die Veranstaltung mit einem klareren Bewusstsein für ihre Aufgaben, während der Rat in die nächste Amtsperiode startet. Kufens Worte unterstrichen dabei die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen Schülern und Stadtverwaltung.