Essens Hexenprozesse: Ein öffentlicher Vortrag enthüllt dunkle Geheimnisse
Nico MeyerEssens Hexenprozesse: Ein öffentlicher Vortrag enthüllt dunkle Geheimnisse
Öffentlicher Vortrag: Essens Hexenprozesse – eine regionale Bestandsaufnahme
Am 5. Dezember 2025 findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Hexenverfolgung in der Stadt statt. Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv, analysiert, wie sich die Verfolgungswelle in verschiedenen Regionen unterschiedlich verspeiste. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen; eine vorherige Anmeldung wird empfohlen.
Der Vortrag dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr und findet im Kleinen Saal der Volkshochschule (VHS) Essen am Burgplatz 1 statt. Kauertz geht der Frage nach, warum die Intensität der Hexenjagden zwischen den Territorien variierte – und warum Essen dabei eine besondere Rolle spielt.
Zwischen 1585 und 1632 wurden in Essen 58 Menschen der Hexerei angeklagt, 42 zum Tode verurteilt und 41 hingerichtet. Die düsterste Phase erlebte die Stadt zwischen 1589 und 1591, als unter der Leitung des Stiftsschöffen Heinrich Vinke 31 Menschen ihr Leben verloren. Eine vorab-Anmeldung ist über die VHS-Website (www.vhs-ourwebsite) unter der Kursnummer 252.1B004N möglich. Der Eintritt ist frei.
Der Abend wirft ein Licht auf eines der dunkelsten Kapitel der Essener Geschichte. Kauertzs Forschung zeigt, wie lokale Gegebenheiten das Ausmaß der Verfolgung verspeisten. Interessierte können sich online einen Platz sichern, bevor die Veranstaltung ausverkauft ist.
