Essens Oberbürgermeister Kufen diskutiert über bessere Jobchancen für Zugewanderte
Nico MeyerEssens Oberbürgermeister Kufen diskutiert über bessere Jobchancen für Zugewanderte
Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 4. Dezember 2025 an der Veranstaltung „NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln“ teil, die im Hauptsitz von ThyssenKrupp in Essen stattfand. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Fachkreisen tauschten sich über Strategien und Lösungsansätze aus.
Zu den prominenten Teilnehmern zählte auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Kufen beteiligte sich gemeinsam mit Laumann, lokalen Unternehmern und Integrationsfachleuten an einer Podiumsdiskussion. Die Gespräche drehten sich um konkrete Maßnahmen, um Zugewanderte bei der Jobsuche und beruflichen Ausbildung zu unterstützen.
In seinen Beiträgen hob Kufen die Erfolge Essens in diesem Bereich hervor. Er verwies auf Initiativen wie die Jugendberufsagentur und die Beratungsstelle Wirtschaft für Migrantinnen und Migranten. Zudem betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen städtischen Behörden, Unternehmen und Arbeitsagenturen. Später äußerte Kufen seine Dankbarkeit für die Einladung und den fruchtbaren Austausch. Die Veranstaltung habe, so Kufen, die gemeinsamen Anstrengungen zur Förderung der Integration neu belebt. In seinen Ausführungen unterstrich er, dass jede in Ausbildung oder Beschäftigung vermittelte Person sowohl der Wirtschaft als auch dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Stadt zugutekommt.
Das vom Land geförderte Vorhaben zielt darauf ab, die Kooperation zwischen Kommunen, Unternehmen und Arbeitsagenturen zu stärken. Ziel ist es, Zugewanderten klarere Wege in den Arbeitsmarkt oder die berufliche Bildung zu eröffnen.
Die Diskussionen während der Veranstaltung unterstrichen die Notwendigkeit einer fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Essens bestehende Programme und Partnerschaften wurden als Vorbild für regionale Initiativen anerkannt. Die Ergebnisse sollen künftige Politiken und Projekte zur Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten prägen.
