16 December 2025, 22:24

Ex-OB Westphal wechselt nach Wahlpleite in lukrativen RWE-Aufsichtsratsposten

Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.

Ex-OB Westphal wechselt nach Wahlpleite in lukrativen RWE-Aufsichtsratsposten

Dortmunds Ex-Oberbürgermeister erhält voraussichtlich über 200.000 Euro als RWE-Aufsichtsrat

Nach seiner Wahlpleite landet Dortmunds früherer Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) weich: als Aufsichtsratsmitglied bei RWE.

  1. Dezember 2025, 14:21 Uhr

Der ehemalige Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal hat nach seiner gescheiterten Wiederwahl ein neues Betätigungsfeld bei RWE gefunden. Der SPD-Politiker ist nun Mitglied im Aufsichtsrat des Energiekonzerns – mit beträchtlichen Nebeneinnahmen. Seine Berufung erfolgt im Zuge seines Ausscheidens aus dem öffentlichen Amt, doch bleibt er dem Unternehmen mindestens bis 2027 verbunden.

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Westphal war bereits während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister in den RWE-Aufsichtsrat berufen worden, wo er die Interessen der Stadt Dortmund vertrat. Die Kommune hält über ihr Stadtwerk 25 Millionen RWE-Aktien – den größten öffentlichen Anteil am Unternehmen. Während seiner Amtszeit musste er alle Aufsichtsratsvergütungen an die Stadt abführen.

Sein Wechsel in den RWE-Aufsichtsrat folgt auf seine politische Niederlage. Westphal wird das Mandat mindestens bis April 2027 behalten und sichert sich damit ein beträchtliches Einkommen außerhalb der öffentlichen Verwaltung. Die große RWE-Beteiligung der Stadt sorgt dafür, dass seine Position weiterhin mit den finanziellen Interessen Dortmunds verknüpft bleibt.