19 December 2025, 00:49

Flüchtiges Wallaby hüpft durch Berlin – Polizei gibt auf

Ein Känguru mit einem langen Schwanz steht auf Gras mit Pflanzen und Bäumen im Hintergrund.

Flüchtiges Wallaby hüpft durch Berlin – Polizei gibt auf

Känguru entkam Besitzer und hüpft durch Berlin

Polizei gab nach zweistündiger Verfolgungsjagd auf – das Beuteltier ist noch immer auf freiem Fuß

  1. September 2025, 16:52 Uhr

Ein Känguru ist am Sonntag im Berliner Bezirk Spandau von seinem Besitzer entkommen. Bei dem Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby, das in der Nähe von Kladow gesichtet wurde, der Polizei jedoch nach einer langen Verfolgungsjagd entkam. Die Behörden haben inzwischen Sicherheitshinweise für den Fall herausgegeben, dass jemand dem Tier begegnet.

Der Vorfall ereignete sich, als das Känguru aus dem Grundstück seines Besitzers ausbrach. Nachbarn alarmierten sofort die Polizei, nachdem sie das Tier in der Gegend entdeckt hatten. Beamte versuchten, es aufzustöbern, doch nach einer zweistündigen Suche war das Känguru verschwunden.

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Die Polizei rät der Bevölkerung, Abstand zu halten, falls sie dem Känguru begegnen. Es wird empfohlen, Blickkontakt zu halten und sich langsam rückwärts zu entfernen. Kindern wird geraten, ruhig zu bleiben und seitlich auszuweichen, um Abstand zu schaffen.

Falls es – wenn auch unwahrscheinlich – zu einem Angriff kommen sollte, sollten sich Betroffene flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine anziehen. Trotz seiner Größe geht man davon aus, dass es sich um ein Wallaby handelt, das für Erwachsene in der Regel keine ernste Gefahr darstellt.

Historische Aufzeichnungen zeigen, dass es in der Region in jüngerer Zeit keine Känguru-Sichtungen gab. Die letzten bekannten wilden Kängurus in Europa waren die ausgestorbenen Emus von Kangaroo Island, die zuletzt um 1805 in Australien gesichtet wurden.

Das Känguru ist weiterhin auf freiem Fuß. Die Behörden raten zur Vorsicht, aber nicht zur Panik. Anwohner werden gebeten, mögliche Sichtungen zu melden und dabei die Sicherheitshinweise zu beachten. Bisher gab es seit der Flucht am Sonntag keine weiteren bestätigten Begegnungen.