Ford streicht 3.500 Jobs in Köln – Elektroflaute zwingt zu radikaler Umstrukturierung
Jakob BauerFord streicht 3.500 Jobs in Köln – Elektroflaute zwingt zu radikaler Umstrukturierung
Ford beschleunigt die Stellenstreichungen in seinen Kölner Werken angesichts nachlassender Nachfrage nach Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen plant nun, bis Ende 2027 rund 3.500 Arbeitsplätze (arbeitsplätze) abzubauen – die ersten Entlassungen beginnen bereits in dieser Woche. Im Rahmen der Umstrukturierung erhalten die betroffenen Mitarbeiter Abfindungen von bis zu 100.000 Euro.
Ursprünglich sollte die Belegschaft bis Ende 2027 um 2.770 Stellen (stellenangebote) reduziert werden. Aufgrund schwächerer als erwarteter Absatzzahlen bei Elektromodellen wurde dieser Plan jedoch ausgeweitet. Bereits in einer früheren Umstrukturierungsphase waren zusätzlich 730 Stellen zur Streichung vorgesehen. Nun startet der Prozess früher als geplant: Ab Freitag öffnet sich ein dreimonatiges Fenster für freiwillige Austritte.
In den kommenden Jahren wird die Belegschaft in Köln damit deutlich schrumpfen. Durch den Wegfall von Schichten sinkt die Produktionseffizienz, was die Kosten pro Fahrzeug in die Höhe treibt. Den betroffenen Beschäftigten stehen während des Übergangs finanzielle Unterstützung und Hilfen zur Wiederbeschäftigung zur Verfügung.
