30 April 2026, 10:19

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Haus und sucht dringend Nachwuchs

Feuerwehrleute in Uniform, die in einem Raum mit Rohren und Geräten während einer Übung stehen.

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel plant neues Haus und sucht dringend Nachwuchs

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab

Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Dabei blickten die Verantwortlichen auf die Einsätze des vergangenen Jahres zurück und sprachen über anstehende Projekte, darunter den Bau eines neuen Feuerwehrhauses. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem wachsenden Bedarf an Nachwuchskräften und der kontinuierlichen Ausbildungsarbeit.

Im Jahr 2024 rückten die ehrenamtlichen Kräfte zu 365 Einsätzen aus und leisteten dabei rund 7.500 Personaleinsatzstunden. Aktuell zählt die Wehr 215 aktive Mitglieder, darunter 18 Frauen – fest angestelltes Personal gibt es nicht. Die Ausbildung blieb ein zentrales Thema: Die Feuerwehrleute absolvierten im vergangenen Jahr etwa 2.100 Stunden an Schulungen und Übungen.

Bürgermeisterin Sabine Noll würdigte während der Versammlung das Engagement der Feuerwehrangehörigen und ihrer Familien. Markus Neuhaus, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, verwies unterdessen auf globale Krisen und deren mögliche Auswirkungen auf die lokale Gefahrenabwehr.

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Die Jugendabteilung der Feuerwehr zählt derzeit 64 junge Mitglieder, weitere 30 Kinder stehen auf der Warteliste. Die Pläne für das neue Feuerwehrhaus nehmen konkrete Formen an: Bald soll der Notartermin für das Grundstück stattfinden. Parallel läuft bereits der Bau eines eigenständigen Einsatzzentrums im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die Versammlung machte deutlich, wie stark die Feuerwehr auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen ist und welche hohe Arbeitsbelastung damit einhergeht. Mit laufenden Ausbildungsmaßnahmen, Nachwuchsgewinnung und Infrastrukturprojekten bereitet sich der Feuerwehrverband auf künftige Herausforderungen vor. Das neue Feuerwehrhaus und das Einsatzzentrum werden die Arbeit im gesamten Kreisgebiet zusätzlich unterstützen.

Quelle