20 February 2026, 15:20

Fünf Jahre Haft nach vorsätzlicher Überfahrung bei Düsseldorfer Straßenfest

Eine Karikatur einer Gerichtsszene mit einer Gruppe von Menschen, die auf Sitzreihen Platz genommen haben, und einem Mann in der Mitte, einem Tisch mit verschiedenen Gegenständen auf der rechten Seite und einem Text am unteren Rand, der "Boney's Trial, Sentence, and Dying Speech Europe's Injuries Revenged" lautet.

Frau absichtlich überfahren: Fünf Jahre Haft - Fünf Jahre Haft nach vorsätzlicher Überfahrung bei Düsseldorfer Straßenfest

Ein 22-jähriger Mann ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er seine Lebensgefährtin, seine Tante, bei einem Straßenfest in Düsseldorf vorsätzlich überfahren hatte. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass er mit tödlicher Absicht handelte und das Opfer schwer verletzt und hilflos am Boden zurückließ. Der Fall hat zudem die Spannungen zwischen den verfeindeten Familien weiter angeheizt.

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Der Angriff ereignete sich am 7. September 2022, als der Angeklagte das Opfer während eines Festes in Düsseldorf mit seinem Auto anfuhr. Er fuhr ohne Führerschein, war alkoholisiert und überrollte die wehrlose Frau bewusst. Die Verletzte erlitt schwere Verletzungen und konnte sich anschließend nicht mehr bewegen.

Während des Prozesses brach im Flur des Gerichtsgebäudes eine Massenschlägerei aus, bei der mehrere Personen verletzt wurden, darunter auch Sicherheitskräfte. Der Angeklagte wurde wegen versuchten Totschlags schuldig gesprochen und muss 9.000 Euro Schadensersatz zahlen. Sein Anwalt kündigte an, Berufung einzulegen, und argumentiert mit einer Bewährungsstrafe unter Verweis auf die Untersuchungshaft und die Rolle des Angeklagten als junger Vater.

Das Opfer ist die Tante der Partnerin des Angeklagten, mit der er zwei Kinder hat und nach Sinti- und Roma-Brauch verheiratet ist. Der Vorfall hat die bereits bestehende Fehde zwischen den beiden Familien weiter vertieft.

Mit dem Urteil ist das Verfahren zwar abgeschlossen, doch die Verteidigung wird das Urteil anfechten. Die fünfjährige Haftstrafe und die Schadensersatzforderung spiegeln die Schwere der Tat wider, durch die das Opfer lebenslange Folgen davontrug. Unterdessen bleibt der Konflikt zwischen den Familien ungelöst.