Fünfzig Schafe stürmen einen Penny-Markt in Bayern – und gehen als Sponsoren raus
Tim BöhmFünfzig Schafe stürmen einen Penny-Markt in Bayern – und gehen als Sponsoren raus
Eine Herde von fünfzig Schafen sorgte für eine ungewöhnliche Szene, als sie in einen Penny-Markt in Bayern spazierte. Der kurze, aber chaotische Besuch dauerte etwa 20 Minuten, bevor die Tiere sicher wieder zusammengetrieben werden konnten.
Der Vorfall begann, als die Schafe, angeführt von ihrem Hirten, unerwartet das Geschäft betraten. Mitarbeiter und Kunden beobachteten, wie die Tiere durch die Gänge streiften, Regale umwarfen und für kleinere Unruhen sorgten. Trotz des Trubels kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
Nachdem die Schafe wieder nach draußen gebracht worden waren, griff der regionale Marktleiter mit einem überraschenden Angebot ein: Als Geste des guten Willens erklärte sich das Unternehmen bereit, die Herde ein ganzes Jahr lang zu sponsern. Zudem verzichtete der Markt darauf, dem Hirten die Kosten für die Aufräumarbeiten in Rechnung zu stellen, und nahm ihm so eine mögliche finanzielle Belastung ab. Berichten zufolge wurde der Name des Hirten nicht genannt; er wurde lediglich als der Schäfer bezeichnet.
Mit der Entscheidung, die Schafe zu unterstützen und auf die Reinigungskosten zu verzichten, fand die Angelegenheit ein einvernehmliches Ende. Der kurze, aber denkwürdige Besuch der Herde hinterließ bei Mitarbeitern und Kunden eine ungewöhnliche Geschichte zum Weitererzählen.
