Fürths neuer Bebauungsplan verwandelt Ackerland in Wohnraum und Grünflächen
Jakob BauerFürths neuer Bebauungsplan verwandelt Ackerland in Wohnraum und Grünflächen
Ein neuer städtischer Entwicklungsplan für ein 3,2 Hektar großes Gelände in Fürth soll das Gebiet in der Nähe der Voigtshofer Allee und der Wiesenstraße grundlegend verändern. Das derzeit vor allem landwirtschaftlich genutzte Areal wird künftig Wohnraum, einen Kindergarten und gestaltete Grünflächen beherbergen – so sieht es der genehmigte Bebauungsplan Nr. 1/21 vor. Ziel des Projekts ist eine Mischung aus Wohn- und Gemeinschaftseinrichtungen bei gleichzeitiger Bewahrung natürlicher Elemente.
Das Plangebiet, das bisher größtenteils aus unerschlossenem Ackerland mit verstreuten Wiesen besteht, wird deutliche Veränderungen erfahren. Im nördlichen Abschnitt entstehen Ein- und Zweifamilienhäuser – beschränkt auf ein Vollgeschoss. Entlang der Voigtshofer Allee im Süden wird ein neuer Kindergarten gebaut, der die bisherige Modulbauweise durch ein festes Gebäude ersetzt. Im Obergeschoss dieser Einrichtung sind zudem bis zu acht Wohnungen vorgesehen, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
Besonderer Wert wird auf grüne Infrastruktur gelegt: Elf Straßenbäume, Heckenpflanzungen entlang der Landschaftsflächen und ein baumbestandener Grünstreifen am westlichen Rand werden die Bebauung einrahmen. Zufahrten, Wege und Parkplätze erhalten wasserdurchlässige Beläge, während ein Versickerungssystem für die Entwässerung sorgt. Fassaden und Dächer orientieren sich am Stil der umliegenden Bebauung, um ein harmonisches Gesamtbild zu wahren.
Ein Teilbereich zwischen der nördlichen und südlichen Zone bleibt von der Planung ausgenommen. Dieses Gelände bleibt für eine mögliche spätere Schulweiterung reserviert.
Der genehmigte Plan verwandelt landwirtschaftliche Flächen in ein strukturiertes Wohn- und Gemeinschaftsareal. In den kommenden Jahren entstehen neues Wohnraumangebot, ein Kindergarten mit zusätzlichen Wohnungen sowie gestaltete Gärten. Das Projekt setzt zudem auf nachhaltige Entwässerung und hält Optionen für künftige Bildungsprojekte offen.
