29 November 2025, 06:27

Furys Sensationssieg gegen Klitschko – und der rutschige Ring, der fast alles zerstörte

Ein Mann in Boxerkleidung, einschließlich Helm und Handschuhen, steht in einem Boxring mit Zuschauern im Hintergrund.

Furys Sensationssieg gegen Klitschko – und der rutschige Ring, der fast alles zerstörte

Vor zehn Jahren erschütterte Tyson Fury die Boxwelt, als er Wladimir Klitschko in Düsseldorf besiegte. Der britische Außenseiter gewann einstimmig nach Punkten und beendete damit Klitschkos jahrzehntelange Vorherrschaft im Schwergewicht. Doch noch bevor der Kampf überhaupt begann, gab es Kontroversen um den rutschigen und übermäßig weichen Ringboden.

Fury ging mit einer Quote von 7:2 als Underdog in den Kampf, sein Rekord umfasste sowohl beeindruckende Siege als auch wackelige Auftritte. Sein unkonventioneller Stil und seine schnellen Fußarbeit sollten sich später als entscheidend erweisen – doch zunächst machte sein Team auf Probleme mit dem Ring aufmerksam. Am Morgen des Kampfes entdeckte Peter Fury, Tyson Furys Onkel und damals sein Trainer, Mängel an der Ringbespannung: Unter dem Canvas befanden sich zwei zusätzliche Schaumstoffschichten, die die Oberfläche für Schwergewichtler gefährlich weich machten.

Der Sieg brachte Fury die WM-Titel von WBA, IBF und WBO ein und markierte einen epochalen Wandel im Schwergewicht. Klitschkos lange Herrschaft war vorbei, während Fury sich als neue Kraft in der Division etablierte. Doch das Erbe dieses Kampfes bleibt untrennbar mit der Ring-Kontroverse verbunden – einem Problem, das das Ereignis fast noch vor Furys historischem Triumph zum Scheitern gebracht hätte.

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