07 November 2025, 10:22

Geflügelpreise in NRW klettern – Vogelgrippe droht Angebot zu verknappen

Ein Plakat mit Text und einem Bild einer Henne.

Höhere Geflügelpreise vor dem St. Martinstag - Geflügelpreise in NRW klettern – Vogelgrippe droht Angebot zu verknappen

Geflügelpreise in Nordrhein-Westfalen steigen deutlich an In Nordrhein-Westfalen (NRW) sind die Preise für Geflügel in den letzten Monaten spürbar gestiegen. Frisches Geflügel verteuerte sich im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,5 Prozent, während die Preise für Geflügel insgesamt um 7,8 Prozent zunahmen. Dies folgt auf eine Phase niedrigerer Preise im Jahr 2022, als Verbraucher für Geflügel 1,6 Prozent und für frisches Geflügel 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr bezahlten. Bei den Importzahlen zeigt sich: NRW führte 2022 insgesamt 657 Tonnen ganze Gänse aus Polen im Wert von 1,9 Millionen Euro ein. Für das Jahr 2023 liegen jedoch keine konkreten Zahlen zu den Importen ganzer Gänse aus Polen nach NRW vor; die verfügbaren Daten beziehen sich auf 2024, in dem 657 Tonnen unverarbeitete Gänse aus Polen nach NRW importiert wurden. Branchenexperten sind uneins über die möglichen Auswirkungen der Vogelgrippe auf das Angebot an Gänsen und Enten in diesem Jahr. Während einige mit einer knapperen Versorgung rechnen, zeigen sich andere unsicher über das Ausmaß der Folgen. Trotz der jüngsten Preisanstiege haben Verbraucher in NRW im vergangenen Jahr noch von niedrigeren Geflügelpreisen profitiert. Ungewiss bleibt jedoch, wie sich die Vogelgrippe auf das Angebot an Gänsen und Enten auswirken wird – was sich potenziell auf die Preise in den kommenden Monaten niederschlagen könnte.

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