09 November 2025, 14:13

Gemeinsames Gedenken: Stadt ehrt Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schweigemarsch und Musik

Denkmäler in eine Wand gemeißelt mit Blumensträußen davor.

Gemeinsames Gedenken: Stadt ehrt Opfer der Novemberpogrome 1938 mit Schweigemarsch und Musik

Gedenkveranstaltung für die Opfer der Novemberpogrome 1938

Am Montag, dem 10. November, findet um 18 Uhr im Rathaus eine Gedenkfeier für die Opfer der Novemberpogrome von 1938 statt. Die Veranstaltung, organisiert von der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erinnert an die tragischen Ereignisse und setzt ein Zeichen für Zusammenhalt.

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Bürgermeister Sören Link wird in seiner Rede das zentrale Motto „Füreinander einstehen“ aufgreifen und die Bedeutung von Solidarität und Erinnerung betonen. Aufgrund laufender Ausgrabungsarbeiten bleibt die Gedenkstätte am Rabbiner-Neumark-Weg vorerst nicht zugänglich. Stattdessen wird ein Kranz an der rückwärtigen Stadtmauer niedergelegt. Im Anschluss führt der Bürgermeister einen Schweigemarsch zu diesem Ort an.

Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern des St.-Hildegardis-Gymnasiums. Der Schweigemarsch führt an „Stolpersteinen“ vorbei, die an die Opfer der NS-Diktatur erinnern. Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Gesamtschule, des Krupp-Gymnasiums, der Marienschule und der Integrativen Realschule Plus sowie das Zentrum für europäische Bildung (ZfE) und das Stadtarchiv gestalten das Begleitprogramm mit.

Die Gedenkveranstaltung am 10. November dient dem Erinnern an die Vergangenheit, dem Fördern von Verständnis und dem Stärken des Zusammenhalts. Sie bringt Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen, lokale Organisationen und den Bürgermeister zusammen – vereint im Gedenken an die Opfer und im Einsatz für eine gemeinsame Zukunft.