06 May 2026, 08:32

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein Polizeibeamter in Uniform und Mütze steht in einem Zug und schaut auf sein Handy, umgeben von sitzenden Passagieren und einer weiteren Person, die rechts steht.

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau wurde am 6. Februar 2023 nach einer Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen mit Bundespolizisten in Untersuchungshaft genommen. Die Vorfälle begannen bei einer routinemäßigen Ticketkontrolle in einem ICE-Zug und eskalierten während seiner Gerichtsverhandlung in Bielefeld.

Die Probleme begannen, als der Mann ohne gültiges Ticket in einen ICE von Hamm nach Bielefeld stieg. Bundespolizisten forderten ihn bei einer Kontrolle zur Vorlage seines Tickets auf, doch er weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen. Als die Beamten ihn zur Wache bringen wollten, leistete er heftigen Widerstand und trat einer Beamtin ins Gesicht. Diese erlitt leichte Verletzungen, blieb jedoch im Dienst.

Die Lage spitzte sich während seiner Gerichtsverhandlung weiter zu. Der Mann widersetzte sich erneut den Beamten, woraufhin die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragte. Das Amtsgericht Bielefeld kam dem Antrag nach und ordnete die Inhaftierung an. Zudem wurde wegen seines Verhaltens vor Gericht ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Behörden bestätigten, dass der 28-Jährige zum Zeitpunkt der Vorfälle ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland lebte.

Der Mann befindet sich seitdem auf Grundlage des Gerichtsbeschlusses in Untersuchungshaft. Sein gewaltsamer Widerstand führte zu Verletzungen einer Beamtin und löste weitere rechtliche Schritte aus. Die Ermittlungen der zuständigen Stellen laufen weiterhin.

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