08 February 2026, 04:41

Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro – das teure Ende des Davidstern-Skandals

John McCain in Anzug und Krawatte vor einem Mikrofon mit unscharfem Hintergrund stehend.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp empfahlen - Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro – das teure Ende des Davidstern-Skandals

Gil Ofarim hat sich nach einem außergerichtlichen Vergleich im Fall des Davidstern-Skandals nicht mehr öffentlich geäußert. Der Vorwurf der antisemitischen Äußerungen, der im Mittelpunkt des Falls stand, endete nun mit erheblichen finanziellen Folgen für den Sänger. Seine Anwälte rieten ihm, während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! keine Stellungnahmen abzugeben.

Der Streit begann, als ein Hotelmitarbeiter Ofarim vorwarf, bei der Anreise antisemitische Bemerkungen gemacht zu haben. Der Angestellte forderte zunächst 40.000 Euro als Entschädigung. Nach Verhandlungen einigte man sich auf die Zahlung von 20.000 Euro als Schmerzensgeld.

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Ein später eingeleitetes Strafverfahren gegen Ofarim wurde unter der Auflage eingestellt, dass er 10.000 Euro zahlt. Diese Summe floss je zur Hälfte an die Jüdische Gemeinde Leipzig und die Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Unter Einbeziehung von Bußgeldern, Anwaltskosten und Vergleichszahlungen beliefen sich die Gesamtkosten für Ofarim auf etwa 70.000 Euro.

Alexander Stevens, einer der Anwälte Ofarims, bestätigte das Bestehen einer Vertraulichkeitsvereinbarung sowie einer Unterlassungserklärung. Diese rechtlichen Auflagen verbieten dem Sänger, sich weiter zum Fall zu äußern.

Mit dem Vergleich schließt sich ein umstrittenes Kapitel für Ofarim, der sich nun an die Schweigepflicht halten muss. Die finanziellen Strafen und rechtlichen Beschränkungen markieren das Ende eines viel beachteten Konflikts. Weitere öffentliche Äußerungen von ihm zu diesem Thema sind nicht zu erwarten.