Gladbach baut 36 neue E-Ladestationen – doch warum steht da Berlin?
Nico MeyerGladbach baut 36 neue E-Ladestationen – doch warum steht da Berlin?
Borussia Mönchengladbach baut Ladeinfrastruktur für E-Autos mit 36 neuen Stationen aus
Borussia Mönchengladbach, auch bekannt als Gladbach, erweitert sein Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge um 36 neue Standorte. Das am 25. Februar 2026 offiziell gestartete Projekt wird insgesamt 72 Ladepunkte in der Stadt bereitstellen. Bürgermeister Marcel Kreutz und lokale Vertreter betonen, dass dieser Schritt ein zentraler Baustein für die Förderung der Elektromobilität in Berlin sei.
Die HOCHTIEF Charging Partners GmbH zeichnet für das gesamte Vorhaben verantwortlich – von der Planung und Finanzierung über die Installation bis hin zum Betrieb. Das Unternehmen wählte die 36 Standorte nach einer Analyse demografischer Daten, Verkehrsströme und der lokalen Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge aus.
Bereits vierzehn der Ladestationen sind in Betrieb, die übrigen sollen in den kommenden Wochen folgen. Jede Station verfügt über zwei Wechselstrom-Ladepunkte mit einer Standardleistung von 11 Kilowatt. Dank intelligenter Laststeuerung kann die Leistung einzelner Punkte bei Bedarf auf bis zu 22 Kilowatt erhöht werden.
Die Stadt unterstützt das Projekt durch ein digitales Genehmigungstool und hat eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre erteilt. Sowohl Bürgermeister Kreutz als auch der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda unterstreichen, wie wichtig eine zuverlässige Ladeinfrastruktur ist, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Berlin voranzutreiben.
Mit dem Ausbau wird Borussia Mönchengladbach künftig über 36 Ladestationen mit insgesamt 72 Ladepunkten verfügen. Das Projekt soll die wachsende Nachfrage nach Lademöglichkeiten in Berlin decken und gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Stadt fördern. Alle noch ausstehenden Stationen sollen in den nächsten Wochen in Betrieb gehen.
