12 December 2025, 10:31

Grevenbroich erhöht Müllgebühren 2026 wegen illegaler Abfallkippen und steigender Kosten

Ein Müllcontainer mit Logos und Text darauf steht auf dem Boden vor einem Zaun, mit parkenden Autos, Häusern und Bäumen im Hintergrund unter einem Himmel.

Grevenbroich erhöht Müllgebühren 2026 wegen illegaler Abfallkippen und steigender Kosten

Illegale Müllkippen treiben Abfallentsorgungskosten in Grevenbroich in die Höhe

Vorspann: Im Jahr 2026 werden die Gebühren für die Abfallentsorgung in Grevenbroich angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt gemäß dem aktuellen Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Erhoben werden dürfen dabei nur die tatsächlichen Kosten, und eventuelle Fehlbeträge müssen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.

Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025, 05:00 Uhr MEZ

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Artikeltext: Die Abfallgebühren in Grevenbroich steigen 2026, um die wachsenden Kosten zu decken. Die Stadt ist gezwungen, die Entgelte anzupassen, um Sauberkeit zu gewährleisten und die höheren Ausgaben für illegale Müllablagerungen sowie Deponiegebühren zu bewältigen. Wie die Verantwortlichen betonen, dienen die Anpassungen nicht der Gewinnmaximierung, sondern dem Erhalt geordneter öffentlicher Räume.

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Der erforderliche Einnahmebedarf aus den Abfallgebühren klettert von 7,02 Millionen Euro auf 7,95 Millionen Euro – ein Plus von rund einer Million Euro. Eine zentrale Änderung betrifft die Jahresgebühr für eine 120-Liter-Restmülltonne, die von 278,59 Euro auf 300,34 Euro steigt, was einer Erhöhung um 7,8 Prozent entspricht. Die Straßenreinigungsgebühr bleibt hingegen unverändert bei 2,71 Euro pro laufendem Meter Grundstücksfront pro Jahr.

Die neuen Gebühren treten 2026 in Kraft und sollen sicherstellen, dass die Stadt die Abfallbewirtschaftung aufrechterhalten und die öffentliche Sauberkeit gewährleisten kann. Während die Bürger:innen für die Müllentsorgung tiefer in die Tasche greifen müssen, bleibt die Straßenreinigungsabgabe stabil. Die Anpassungen spiegeln gestiegene Betriebskosten wider und zielen nicht auf zusätzliche Einnahmen ab.