Grünes Licht für erste Wasserstoff-Pipeline in NRW nach Genehmigung durch Münster
Jakob BauerGrünes Licht für erste Wasserstoff-Pipeline in NRW nach Genehmigung durch Münster
Ein neues Wasserstoff-Pipelinenetz in Deutschland hat vom Regierungsbezirk Münster die endgültige Genehmigung erhalten. Die 9,4 Kilometer lange Strecke, die von der Open Grid Europe GmbH (OGE) vorgeschlagen wurde, markiert einen weiteren Schritt beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur des Landes. Die Planung des Projekts begann vor über einem Jahr und erreichte dabei wichtige Meilensteine.
OGE reichte den Genehmigungsantrag für die Pipeline im Juni 2024 ein. Das Vorhaben wurde anschließend im Rahmen eines neuen Zulassungsverfahrens vorangetrieben, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDS) eingeführt worden war. Diese spezielle Plattform für Anträge zum Wasserstoff-Kernnetz ging offiziell am 19. November 2025 an den Start.
Nach Prüfung des Antrags erteilte der Regierungsbezirk Münster schließlich grünes Licht. Die 9,4 Kilometer lange Pipeline wird zentrale Knotenpunkte im regionalen Energienetz verbinden. Vor der Genehmigung wurden keine weiteren Verzögerungen oder Einsprüche gemeldet.
Mit dieser Entscheidung kann der Bau der Wasserstoffleitung nun beginnen. Sobald sie in Betrieb geht, wird sie Teil des wachsenden Wasserstoff-Transportnetzes Deutschlands sein. Das Projekt durchlief ein strukturiertes Genehmigungsverfahren, bei dem OGE und die Aufsichtsbehörden eng zusammenarbeiteten, um die Ziele der Energiewende zu erreichen.
