Güterslohs "Urban Stack" revolutioniert den Datenaustausch zwischen Kommunen
Jakob BauerGüterslohs "Urban Stack" revolutioniert den Datenaustausch zwischen Kommunen
Gütersloh startet "Urban Stack" – neue Datenplattform für Städte und Kreise
Gütersloh hat den Urban Stack eingeführt, eine innovative Datenplattform für Kommunen und Landkreise. Das System unterstützt Behörden dabei, sensorbasierte Messdaten auszutauschen und gemeinsam digitale Dienstleistungen zu entwickeln. Bisher beteiligen sich fünf Kommunen an dem Projekt; weitere Zugänge sind bis Ende 2024 nicht gemeldet.
Ursprünglich als Initiative der Stadt Gütersloh gestartet, soll der Urban Stack den Datenaustausch zwischen Gemeinden vereinfachen. Herzstück ist ein Open-Data-Portal, das der Öffentlichkeit gesammelte Informationen zugänglich macht. Die teilnehmenden Verwaltungen entscheiden selbst, welche Daten sie mit wem teilen.
Der Kreis Gütersloh sowie die Städte Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg und Detmold haben eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Plattform unterzeichnet. Jede Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro für die technische Einrichtung, die unter anderem die Anbindung von Wetterstationen umfasst.
Die Pilotphase läuft bis Ende 2026 und wird über das Smart-City-Programm finanziert. Danach soll der Urban Stack in eine feste rechtliche Struktur überführt werden. Derzeit konzentriert sich das Projekt auf die Erfassung sensorbasierter Daten; über die fünf Gründungsmitglieder hinaus sind keine weiteren Kommunen hinzugekommen.
Vorerst bleibt der Urban Stack auf seine Gründungsmitglieder beschränkt. Mit dem Open-Data-Portal und kollaborativen Werkzeugen will die Plattform lokale digitale Services verbessern. Finanzierung und Entwicklung laufen bis 2026 weiter, bevor ein dauerhafter Rahmen geschaffen wird.
