04 November 2025, 12:26

Haftbefehls Dokumentation 'Babo' wird für seine ehrliche Darstellung von Kokainabhängigkeit gelobt

Eine Musikkonzert-Szene mit einem Gitarristen links neben einem Mikrofon, einer Person in der rechten unteren Ecke, einem Banner im Hintergrund und Drogen in der Mitte unten, alles unter Bühnenbeleuchtung von oben.

Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck nennt Haftbefehls Doc 'berührend' - Haftbefehls Dokumentation 'Babo' wird für seine ehrliche Darstellung von Kokainabhängigkeit gelobt

Haftbefehls Doku "Babo – The Haftbefehl Story" erhält Lob vom Drogenbeauftragten der Bundesregierung Der Dokumentarfilm "Babo – The Haftbefehl Story" des Rappers Haftbefehl hat Anerkennung von Deutschlands Drogenbeauftragtem, Hendrik Streeck, erhalten. Der von Elyas M’Barek produzierte und unter der Regie von Sinan Sevinç und Juan Moreno entstandene Film beleuchtet Haftbefehls frühere Kämpfe mit der Kokainsucht. Streeck, von Haus aus Mediziner, lobte die Doku für ihre schonungslose und ehrliche Darstellung der Kokainabhängigkeit. Er stellte sie den oft verklärten Darstellungen der Droge in der Rap-Musik gegenüber, die er als "harmlos oder gar cool" verharmlost kritisierte. Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Amin Tagoutine, spricht in dem Film offen über seine jahrelange Kokainabhängigkeit und deren Folgen für sein Leben. Die Dokumentation dient als eindringliche Mahnung, wie weit die Realität der Drogensucht von dem glamourösen Bild entfernt ist, das in der Musik oft gezeichnet wird. Streecks Lob für "Babo – The Haftbefehl Story" unterstreicht die Bedeutung solcher ungeschönten Darstellungen, um Klischees zu hinterfragen und das Verständnis für Suchterkrankungen zu fördern. Der Film ist ein mächtiges Instrument für Aufklärung und Bewusstseinsbildung.

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