Häkel-Rosen als Protest: Wie ein Workshop gegen patriarchale Gewalt kämpft
Tim BöhmHäkel-Rosen als Protest: Wie ein Workshop gegen patriarchale Gewalt kämpft
Gegen patriarchale Gewalt: Häkelworkshop mit Solidaritätsaktion
Am Montag, dem 24. November, fand um 17 Uhr ein Häkelworkshop statt, der sich gegen patriarchale Gewalt richtete. Die Veranstaltung im Reduit Jugend- und Gemeinschaftszentrum stand im Zeichen des Internationalen Tags zur Beseitigung patriarchaler Gewalt. Teilnehmer*innen fertigten im Rahmen der Initiative „Rosen gegen Gewalt“ handgearbeitete Rosen an.
Der Workshop richtete sich an FLINTA-Personen ab 14 Jahren – also an Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Gewaltprävention begannen die Anwesenden gemeinsam mit dem Häkeln der Rosen.
Den Abschluss bildete ein Solidaritätsmarsch durch das Viertel, bei dem die selbstgemachten Blumen an Passant*innen verteilt wurden. Die Aktion sollte ein öffentlich sichtbares Zeichen der Unterstützung für Betroffene patriarchaler Gewalt setzen.
Dr. Patricia Becher, Stadträtin für Soziales, unterstützte die Initiative nachdrücklich. Sie betonte, dass kollektives Handeln und politisches Engagement entscheidend seien, um sichere Räume zu schaffen. Solche Veranstaltungen senden ihrer Meinung nach ein starkes Signal gegen Gewalt in der Gesellschaft.
Der Workshop verband Handwerk mit Aktivismus und bot eine konkrete Möglichkeit, sich gegen patriarchale Gewalt zu positionieren. Die verteilten Rosen standen symbolisch für Solidarität, während die Veranstaltung selbst die Gemeinschaftsbindung stärkte. Die Organisator*innen hoffen, dass die Aktion weitere Maßnahmen und ein größeres Bewusstsein im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt anstoßen wird.
