Hamburgs Sportanlage an der Xantener Straße wird für 6,2 Millionen Euro saniert
Tim BöhmHamburgs Sportanlage an der Xantener Straße wird für 6,2 Millionen Euro saniert
Hamburg: Hoffnung auf Fördergelder
Stadtverwaltung, Politik und Stadtsportverband Hamburg arbeiten gemeinsam an der Sanierung der Sportanlage an der Xantener Straße.
- Dezember 2025, 09:37 Uhr
In Hamburg nimmt die umfassende Sanierung des Sportkomplexes an der Xantener Straße konkrete Formen an. Das rund 6,2 Millionen Euro teure Vorhaben umfasst die Modernisierung der Wettkampfstätten sowie den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes. Lokale Vereine und die Stadt haben einen Kompromiss gefunden, um die Kosten zu senken und gleichzeitig die Anlage für Sportler und Besucher attraktiver zu gestalten.
Der Stadtrat hat kürzlich angepasste Pläne verabschiedet, um die Förderbedingungen zu erfüllen. Dazu gehören Änderungen an den Parkflächen, Neupflanzungen von Bäumen und Hecken sowie die Aufwertung des Joggingwegs entlang der Xantener Straße. Ein zentraler Punkt der Einigung war der Erhalt des oberen Rasenspielfelds als Naturrasen – statt einer vollständigen Umstellung auf Kunstrasen. Dadurch spart die Stadt mehrere Millionen Euro.
Im Rahmen der Sanierung entsteht ein neuer Kunstrasenplatz für Hockey, der auch für Fußball genutzt werden kann. Diese flexible Lösung war Teil der Vereinbarung zwischen dem Stadtsportverband Hamburg, Concordia Hamburg und TuS 08 Hamburg. Bürgermeister Philipp Richter zeigte sich zuversichtlich, dass das Projekt Bundes- oder Landesförderung erhalten wird.
Die Stadt wird separate Anträge für die Sportanlagen und die Umkleidekabinen stellen. Sie bleibt verantwortlich für die Finanzierung des Vorhabens und die Einhaltung aller erforderlichen Standards.
Mit den nun genehmigten Plänen und laufenden Förderanträgen soll die Sanierung den Sportkomplex für die öffentliche Nutzung modernisieren. Das überarbeitete Konzept verbindet Kosteneinsparungen mit verbesserten Einrichtungen, sodass die Anlage weiterhin für Vereine und Anwohner funktional bleibt. Bevor die Bauarbeiten beginnen, wird die Stadt weiterhin um externe Fördermittel werben.
