Hamm erhöht 2026 Steuern und Gebühren – was Haushalte jetzt wissen müssen
Tim BöhmHamm erhöht 2026 Steuern und Gebühren – was Haushalte jetzt wissen müssen
Die Haushalte in Hamm müssen im Jahr 2026 mit leicht höheren Steuern und Gebühren rechnen. Bürgermeister Marc Herter hat die geplanten Änderungen vorgestellt, die moderate Erhöhungen bei mehreren Leistungen vorsehen. Die Anpassungen sollen die steigenden Kosten ausgleichen, dabei aber sicherstellen, dass die Abgaben der Stadt im Vergleich zu Nachbarregionen wettbewerbsfähig bleiben.
Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt wird voraussichtlich etwa 81 Euro mehr pro Jahr zahlen. Die jährliche Gesamtbelastung steigt damit von 1.274 auf 1.355 Euro. Auch die Grundsteuer B wird angehoben: Bei Wohnimmobilien erhöht sich der Hebesatz von 669 auf 678 Prozent, während bei gewerblichen Immobilien ein Anstieg von 1.338 auf 1.356 Prozent ansteht.
Die geplanten Erhöhungen treten 2026 in Kraft und belasten zwar die Haushaltskassen, halten die Gebühren in Hamm aber unter dem regionalen Durchschnitt. Betroffen sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, die Anpassungen bei der Grundsteuer, der Entwässerung und der Abfallentsorgung erwarten. Einige Abgaben – etwa für die Straßenreinigung oder Marktgebühren – bleiben hingegen unverändert.
