Hürth führt 2026 strengere Hundesteuer mit neuen Befreiungen für Assistenzhunde ein
Tim BöhmHürth führt 2026 strengere Hundesteuer mit neuen Befreiungen für Assistenzhunde ein
Der Stadtrat von Hürth hat nach monatelanger Prüfung eine neue Hundesteuersatzung verabschiedet. Die überarbeiteten Regelungen, die am 25. November 2025 beschlossen wurden, treten zum 1. Januar 2026 in Kraft. Sie ersetzen eine veraltete Verordnung aus dem Jahr 2000, die im Laufe der Jahre mehrfach geändert worden war.
Die novellierte Satzung führt präzisere Bestimmungen ein, darunter eine strengere Auslegung dessen, was als gemeinsamer Haushalt gilt. Mit dieser Änderung soll der Missbrauch von Steuerbefreiungen für mehrere Hunde verhindert werden. Gleichzeitig wurde eine neue Befreiung für zertifizierte Assistenzhunde eingeführt, die darauf trainiert sind, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zu unterstützen.
Die neue Verordnung legt ab Januar 2026 angepasste Steuersätze und klarere Bestimmungen fest. Sie behält höhere Gebühren für als gefährlich eingestufte Hunde bei, führt aber Befreiungen für Assistenztiere ein. Die Änderungen zielen darauf ab, ein faireres und einheitlicheres System für Hundehalter in Hürth zu schaffen.
