20 February 2026, 08:29

Karneval 2026 pulverisiert Datennetz-Rekorde – Düsseldorf und Flughafen an der Spitze

Eine belebte Stadtstraße mit Zebrastreifen und einer Karussellfahrt, mit Menschen, Buden, Bäumen, Gebäuden, Bannern, Laternenmasten und einer Ampel unter einem bewölkten Himmel.

Karneval 2026 pulverisiert Datennetz-Rekorde – Düsseldorf und Flughafen an der Spitze

Karneval 2026 brach Rekorde beim mobilen Datenverbrauch in fünf deutschen Städten, darunter Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf

Während der Feierlichkeiten in Köln, Düsseldorf, Bonn, Mainz und Aachen verarbeitete das Netz der Telekom über zwei Millionen Gigabyte an Datenverkehr. Der Anstieg bedeutete ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – angetrieben vor allem durch soziale Medien und internationale Besucher.

Mit 884.000 Gigabyte verzeichnete Köln den höchsten Datenverbrauch, gefolgt von Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf. Der stärkste Andrang herrschte am Karnevalsfreitag, als Instagram zur meistgenutzten App wurde – vermutlich wegen Kostüm-Selfies und dem Teilen von Festivitätsmomenten.

Die Telekom setzte bundesweit 611 Mobilfunkstandorte ein, um rund 130 Veranstaltungen mit jeweils über 10.000 Teilnehmern zu unterstützen. Ein KI-gestütztes Tool namens RAN Guardian Agent sorgte für Netzstabilität, indem es Störungen in Echtzeit erfasste und behob. Mehr als die Hälfte des Datenverkehrs lief über 5G, was trotz gedrängter Menschenmengen zuverlässige Verbindungen gewährleistete.

Die Besucherdaten zeigten deutliche Muster: Die Zülpicher Straße zog vor allem jüngere Gäste zwischen 20 und 29 Jahren an, während am Heumarkt und Alter Markt mehr Besucher in den 50ern unterwegs waren. Über die Hälfte der Jecken in der Kölner Altstadt kam aus dem nahen Nordrhein-Westfalen, viele davon aus Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf. Fast ein Drittel des gesamten Datenverkehrs ging auf internationale Gäste zurück, vor allem aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien.

Anonymisierte Bewegungsdaten aus dem Netz lieferten zudem Erkenntnisse über Besucherströme und Demografie. Diese Informationen helfen bei praktischen Anwendungen wie Verkehrsplanung oder Notfallmanagement während großer öffentlicher Events.

Die Karnevalssaison 2026 setzte mit einem Datenvolumen von rund 1,3 Milliarden Selfies einen neuen Maßstab. Dank KI-Optimierung und flächendeckendem 5G-Ausbau meisterte das Telekom-Netz die Belastung. Die gesammelten Daten bieten zudem wertvolle Ansätze für die Organisation künftiger Großveranstaltungen in dicht besiedelten urbanen Räumen.

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