KiK schließt 2026 Dutzende Filialen – auch in Deutschland steht jede achte Filiale auf der Kippe
Johanna AlbrechtKiK schließt 2026 Dutzende Filialen – auch in Deutschland steht jede achte Filiale auf der Kippe
Discounter KiK verdünnt sein Filialnetz Anfang 2026
Der deutsche Textildiscounter KiK wird zu Beginn des Jahres 2026 seine Aktivitäten zurückfahren. Das Unternehmen wird rund 50 Filialen in Europa schließen, davon die Hälfte in Deutschland. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Plans zur Umstrukturierung des Unternehmensregisters und zur Kostensenkung.
KiK, mit Sitz in Bönen (Nordrhein-Westfalen), wurde 1994 gegründet und betreibt derzeit knapp 4.300 Filialen in 14 Ländern mit über 32.000 Beschäftigten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet der Händler mit einem Umsatz von etwa 2,43 Milliarden Euro.
Die erste Welle der Schließungen soll im ersten Quartal 2026 erfolgen. Während 25 Standorte in Deutschland betroffen sein werden, gab das Unternehmen keine genauen Angaben zu den betroffenen Filialen. Darüber hinaus werden weitere 400 Standorte in Europa – darunter rund 170 in Deutschland – auf eine mögliche Schließung überprüft.
Neben den Filialschließungen prüft KiK auch eine Reduzierung der Öffnungszeiten, um Personalkosten zu sparen. Die Änderungen würden sich auf Filialen in Deutschland, Spanien und Portugal auswirken.
Ziel der Umstrukturierung ist es, die Geschäftsabläufe angesichts finanzieller Herausforderungen effizienter zu gestalten. Weniger Filialen und kürzere Öffnungszeiten könnten die Ausgaben senken, doch die genauen Auswirkungen auf Mitarbeiter und Kunden bleiben vorerst unklar. Bisher hat das Unternehmen keine weiteren Details bekannt gegeben, welche Standorte geschlossen werden oder wie sich die Öffnungszeiten konkret ändern.
