12 November 2025, 08:12

Klimaproteste gegen Reiche: Warum Mahnwachen die Energiewende retten sollen

Eine Szene mit einem Haus, einem Zaun und verschiedenen Pflanzen und Bäumen links und einem Auto, mehr Pflanzen, einem Strommast und Gras rechts unter einem sonnigen Himmel.

Klimaproteste gegen Reiche: Warum Mahnwachen die Energiewende retten sollen

Katharina Reiche, die amtierende Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hat bei Umweltschützern Besorgnis ausgelöst. Trotz der Klimaziele der Regierung setzt ihr Ministerium auf teure Gaskraftwerke statt auf nachhaltige Alternativen. Als Reaktion darauf organisiert die Initiative Climate Action Rhein-Berg im November eine Reihe von Mahnwachen.

Reiche, die im Mai 2025 nach Bildung der CDU-SPD-Koalition ihr Amt antrat, treibt eine Rückkehr zur fossilen Stromerzeugung voran. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) fördert und beschleunigt den Bau zahlreicher neuer Gaskraftwerke – eine Entwicklung, die Klimaschützer als Rückschritt für die Energiewende kritisieren.

Die lokale Umweltgruppe Climate Action Rhein-Berg zeigt sich alarmiert. Sie befürchtet, dass der Fokus auf Gas die Ausweitung von Solar- und Windenergie bremst und Deutschlands Klimaziele gefährdet. Um darauf aufmerksam zu machen, veranstaltet die Initiative im November vier Mahnwachen: am 11., 19., 24. und 28. des Monats, jeweils von 16 bis 18 Uhr, am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach.

Ziel der Aktionen ist es, das Bundesministerium zum Umdenken zu bewegen und in moderne, erneuerbare Energien zu investieren. Climate Action Rhein-Berg wird die Pläne der Regierung weiterhin kritisch begleiten, um sicherzustellen, dass sie mit den deutschen Klimazielen in Einklang stehen.

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