Köln erwartet Tausende bei Protesten gegen das iranische Regime
Köln bereitet sich auf ein Protestwochenende vor – Tausende erwartet
In Köln stehen am Wochenende große Demonstrationen bevor, bei denen Tausende Menschen auf die Straße gehen wollen. Im Mittelpunkt stehen Proteste gegen das geistliche Regime im Iran, während eine kleinere Gruppe gegen die US-Politik in Venezuela demonstrieren will. Die Behörden rechnen mit erheblichen Behinderungen in zentralen Bereichen der Stadt.
Acht separate Kundgebungen gegen die iranische Regierung wurden bei der Kölner Polizei angemeldet. Die größten Versammlungen beginnen am Samstag um 13 Uhr am Roncalliplatz, gefolgt von weiteren Veranstaltungen um 14 Uhr am Heumarkt und am Ottoplatz in Deutz. Gleichzeitig starten Aufmärsche vom Neumarkt aus, während sich kleinere Gruppen in der Nähe des Hauptbahnhofs versammeln. Die Aktionen werden sich bis Sonntag fortsetzen.
Mit Verkehrsbehinderungen ist insbesondere in der Innenstadt, rund um die großen Plätze und den Hauptbahnhof, zu rechnen. Die Polizei wird an allen Protestorten Kräfte einsetzen, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Eine eigenständige Demonstration mit etwa 50 Teilnehmenden richtet sich gegen die Einmischung der USA in Venezuela. Diese Kundgebung findet parallel zu den größeren Protesten statt und erhöht die sicherheitstechnischen und logistischen Herausforderungen des Wochenendes.
Jede einzelne Demonstration könnte bis zu 800 Menschen anziehen, sodass insgesamt mehrere Tausend Protestierende erwartet werden. Besonders betroffen sind die Innenstadtbereiche rund um den Kölner Dom und Deutz, wo sich die meisten Demonstranten versammeln werden. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, mögliche Reisebehinderungen einzuplanen.
