Kölner Karneval 2025: Politische Satire und bunte Traditionen zum Motto "ALAAF – Wir machen das für Köln"
Johanna AlbrechtAfD-Umfragehochs und Trump-Themen bei der Kölner Rosenmontagszug - Kölner Karneval 2025: Politische Satire und bunte Traditionen zum Motto "ALAAF – Wir machen das für Köln"
Kölner Straßenkarneval startet am 12. Februar mit Weiberfastnacht und gipfelt am 16. Februar in den Rosenmontagszügen
Am 12. Februar beginnt der berühmte Kölner Straßenkarneval mit der Weiberfastnacht, bevor er am 16. Februar mit den Umzügen zum Rosenmontag seinen Höhepunkt erreicht. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto "ALAAF – Wir machen das für Köln", eine Hommage an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die lebendigen Traditionen der Stadt prägen. Mit 19 Wagen, die aktuelle Themen aufgreifen und zugleich die festliche Stimmung bewahren, wird das bunte Treiben in der Domstadt gefeiert.
Der Hauptorganisator der Umzüge, Marc Michelske, betont die Bedeutung einer ausgewogenen Mischung aus Vielfalt, Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz bei der Gestaltung der Motivwagen. Ein besonders auffälliger Wagen zeigt eine Figur, die von einer Schlange hypnotisiert wird – eine deutliche Anspielung auf die steigenden Umfragewerte der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Ein weiterer Wagen stellt den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump dar, übersät mit Lippenstiftspuren, als Symbol für die Versuche, seine Gunst zu gewinnen.
Die prächtigen Umzugswagen werden am Rosenmontag, dem Höhepunkt der Kölner Karnevalssaison, durch die Stadt rollen. Zwar sind die genauen Zahlen der Teilnehmer oder beteiligten Gruppen noch nicht bekannt, doch bleibt das Fest wie jedes Jahr auf das Engagement der lokalen Ehrenamtlichen angewiesen. Das diesjährige Motto unterstreicht ihre zentrale Rolle für den kulturellen Puls der Stadt.
Der Karneval 2025 findet vom 12. bis 16. Februar statt und verbindet in seinen Motivwagen Humor mit gesellschaftskritischen Kommentaren. Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen – darunter der politische Aufstieg der AfD – zeigt, wie der Kölner Karneval traditionell als Plattform für Reflexion und Debatte genutzt wird. Die Veranstalter machen deutlich: Im Mittelpunkt stehen nach wie vor Gemeinschaftssinn und stolzes Bürgerengagement.
