Kölner Maus-Statue nach Brandanschlag: Wie ein Symbol der Gemeinschaft wieder erstrahlt
Nico MeyerSuche nach Mäusebrandstiftern geht weiter - Kölner Maus-Statue nach Brandanschlag: Wie ein Symbol der Gemeinschaft wieder erstrahlt
Ein beliebtes Wahrzeichen Kölns wurde im vergangenen Sommer bei einem Brandanschlag beschädigt. Die ikonische Maus-Figur, die 2021 zur Feier des 50-jährigen Jubiläums der Sendung mit der Maus aufgestellt worden war, erlitt auf einer Seite Brandschäden – eine verkohlte Stelle von über 1,70 Metern Höhe blieb zurück. Der Vorfall löste eine Welle der Solidarität bei Anwohnern und Besuchern aus.
Der Anschlag ereignete sich in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2023. Die Statue, ein beliebter Fotopunkt für Kinder und Erwachsene, wies sichtbare Schäden auf. Schon nach wenigen Stunden begannen Passanten, die verkohlte Stelle mit Pflastern zu bekleben – eine symbolische Geste der Fürsorge und des Zusammenhalts.
Bis Ende August 2023 war die Figur vollständig repariert und neu gestrichen. Die Ermittlungen der Behörden laufen zwar weiter, doch bisher wurden keine Tatverdächtigen öffentlich genannt. Die Maus steht nun wieder an ihrem gewohnten Platz vor dem WDR-Gebäude in der Kölner Innenstadt.
Die spontane Reaktion der Öffentlichkeit unterstrich die kulturelle Bedeutung der Statue. Viele hinterließen neben den Pflastern Zettel oder zusätzliche Dekorationen und verwandelten so den Akt der Zerstörung in einen Moment der Gemeinschaft.
Die Maus-Figur bleibt ein geliebtes Symbol in Köln und zieht wie zuvor Besucher an. Dank der zügigen Restaurierung kehrte sie bereits nach wenigen Wochen in den öffentlichen Raum zurück. Während die Ermittlungen zum Brandanschlag andauern, hat der Vorfall die Rolle der Statue als verbindendes Wahrzeichen der Stadt noch verstärkt.
