18 November 2025, 06:25

„Komische Vögel“ am Theater Berlin: Eine scharfsinnige Abrechnung mit der Moderne

Eine animierte Person in einem Kostüm sitzt auf einem Stuhl umgeben von Skulpturen und einer Tafel, mit Vögeln im Hintergrund.

„Komische Vögel“ am Theater Berlin: Eine scharfsinnige Abrechnung mit der Moderne

"Komische Vögel" – eine scharfsinnige Abrechnung mit der Moderne am Theater Berlin

Mit Komische Vögel fordert das Theater Berlin sein Publikum heraus: Das Stück setzt sich mit beißendem Witz und scharfem Blick mit den Absurditäten der heutigen Gesellschaft auseinander. Zwischen Ornithologie, Geschichtsbezügen und beißender Satire lotet die Inszenierung Themen wie digitale Besessenheit und die Kürzung von Kulturfördergeldern aus. Nach großem Aufsehen wegen seines mutigen Ansatzes kehrt das Stück am 21., 22. und 23. November auf die Bühne zurück.

Im Mittelpunkt stehen drei Schauspielerinnen – Vanessa Stern, Verena Unbehaun und Mira Partecke –, die überzeichnete Versionen ihrer selbst verkörpern. Partecke spielt die naiv-begeisterte Neue, Unbehaun die Aufmerksamkeit heischende Veteranin und Stern eine Frau in Führungsposition. Ihre Auftritte entfalten sich auf einer chaotischen Bühne, gespickt mit ausgeklappten Leitern, während einige in Kostümen auftreten, die an Vögel oder Vogelbeobachter erinnern.

Wer Komische Vögel am Theater Berlin noch erleben möchte, hat dazu an drei Abenden Ende dieses Monats Gelegenheit. Mit einer Mischung aus Satire, Historie und Performance-Kunst hinterlässt das Stück ein prägnantes Bild moderner Entfremdung. Karten für die letzten Vorstellungen am 21., 22. und 23. November sind noch erhältlich.

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