06 March 2026, 02:14

Kreis Herford revolutioniert sein Wanderwegenetz mit digitaler Aufwertung und Inklusion

Eine detaillierte Karte eines geplanten Wanderwegs mit Markierungen, Text und Logos auf einem Plakat.

Kreis Herford revolutioniert sein Wanderwegenetz mit digitaler Aufwertung und Inklusion

Kreis Herford plant große Online-Aufwertung seines Wanderwegenetzes

Mit dem neuen Projekt "Gemeinsam Gehen – Alle. Alle Wege. Kreis Herford" will der Kreis Herford sein Wanderwegenetz grundlegend modernisieren und ausbauen. Im Mittelpunkt stehen Inklusion, Nachhaltigkeit und digitale Zugänglichkeit. Die Initiative soll den Tourismus fördern, Fachkräfte anziehen und die Zusammenarbeit in der Region Ostwestfalen-Lippe stärken.

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Geplant sind neun zertifizierte Premium-Wanderwege, die den Standards des Deutschen Wanderverbands entsprechen. Dazu gehören unter anderem die 15 Kilometer lange Route "Teutoburger Wald – Ravensberger Hügel", der 12 Kilometer lange "Hermannsweg" sowie der 16 Kilometer lange "Emsweg". Weitere Strecken wie der "Baumkronenweg" und der "Wiehengebirge-Pfad" werden zwischen 10 und 14 Kilometer lang sein.

Für ein besseres Wandererlebnis werden bis zu 600 neue Wegweiser und 5.000 Markierungsschilder aufgestellt. Zudem entstehen zusätzliche Rastplätze, Bänke, Schutzhütten und so genannte Landschaftsliegen. Jede Route wird digital erfasst und mit zentralen Tourismusplattformen vernetzt, um Besuchern die Orientierung zu erleichtern.

Aktuell wird das bestehende Wegenetz mit einem digitalen Planungstool erfasst und analysiert. Bis 2028 soll ein vollständig vernetztes System hochwertiger Wanderwege entstehen. Ein besonderer Fokus liegt auf Barrierefreiheit: Es gibt rollstuhlgerechte Routen, und digitale Inhalte werden in Leichter Sprache angeboten.

Die Verantwortlichen erwarten durch die Aufwertungen bis zu 2.500 zusätzliche Besucher pro Jahr. Der Tourismuszuwachs könnte der Region einen wirtschaftlichen Mehrwert von rund 900.000 Euro bringen.

Das erweiterte Wegenetz soll den Kreis Herford zu einem führenden Ziel für Freizeit- und Outdoor-Aktivitäten machen. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, digitale Vernetzung und Inklusion profitieren sowohl Wanderer als auch die lokale Wirtschaft. Die Fertigstellung ist für Ende 2028 geplant.

Quelle