24 January 2026, 20:34

Kwasniok greift die „fehlerhafte“ Erfolgsmentalität in der Bundesliga an

Eine Schwarz-Weiß-Karte von Königreich Bayern, Deutschland, die geographische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt.

Kwasniok greift die „fehlerhafte“ Erfolgsmentalität in der Bundesliga an

Lukas Kwasniok, Cheftrainer des 1. FC Köln, hat sich gegen eine von ihm als "fehlerhaft" bezeichnete Einstellung in der Bundesliga heute ausgesprochen. Obwohl seine Mannschaft aktuell auf Platz 10 der Tabelle steht, kritisiert er, dass Vereine außerhalb der Tabellenspitze unfairer Kritik ausgesetzt seien. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund jüngster Berichte über Unruhen beim Klub, doch betont er, die Stimmung im Team bleibe positiv.

Kwasniok nutzte die jüngsten Spekulationen über interne Spannungen in Köln, um auf grundsätzliche Probleme im deutschen Fußball hinzuweisen. Er räumte ein, dass einige Spieler nach schwachen Ergebnissen frustriert seien, bezeichnete dies jedoch als "natürliche" Reaktion. Der Trainer versicherte, die Moral in der Mannschaft sei "in Ordnung", trotz gegenteiliger Medienberichte.

Er kritisierte die Kultur in der Liga scharf und behauptete, der zweite Platz werde als "wertlos" abgetan. Aus seiner Sicht werde jede Platzierung unter dem ersten Rang als Versagen abgestempelt, was unrealistische Erwartungen schaffe. Teams ab Platz zwei würden "einfach abgeschrieben" und als "Katastrophe" abgestempelt, so Kwasniok.

Der 1. FC Köln liegt derzeit sieben Punkte über dem Relegationsplatz und hat noch 16 Spiele vor sich. Kwasniok zeigt sich zuversichtlich, dass der Aufsteiger den Klassenerhalt schaffen wird. Der Verbleib in der Bundesliga sei das klare Saisonziel des Vereins, betonte er.

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Die Aussagen des Trainers unterstreichen eine wachsende Debatte über den Druck in der Bundesliga heute. Während sich Köln auf den Klassenerhalt konzentriert, deutet Kwasnioks Kritik auf eine tiefere Unzufriedenheit mit den Erfolgsmaßstäben im deutschen Fußball hin. Die Mannschaft bereitet sich nun auf die verbleibenden Partien vor – mit dem Ziel, die Position im Mittelfeld der Tabelle zu halten.