Ehefrau im Schlaf erstochen: Mann in Bielefeld zu lebenslanger Haft verurteilt - Lebenslange Haft für heimtückischen Mord an Ehefrau in Espelkamp
Ein Mann wurde in Espelkamp, Ostwestfalen, wegen des Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte, dessen Name nicht veröffentlicht wurde, wurde des heimtückischen und aus niedrigen Beweggründen begangenen Mordes für schuldig befunden, nachdem es zuvor zu einem Streit über die Teilnahme an einem Familienausflug gekommen war.
Die Tat ereignete sich im April in der gemeinsamen Wohnung des Paares. Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte die Forderung seiner Frau nach einer gleichberechtigten Partnerschaft nicht akzeptieren konnte, was zu jahrelangen Misshandlungen führte. Trotz des Vorbringens von Notwehr wies das Gericht dies als haltlose Schutzbehauptung zurück.
Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert – das Urteil entspricht damit ihren Forderungen. Die Verteidigung hatte zuvor eine fünfjährige Freiheitsstrafe beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen, seine schlafende Ehefrau ermordet zu haben. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Beziehung über Jahre von Misshandlungen geprägt war. Die lebenslange Strafe spiegelt die Schwere des Verbrechens wider.
