04 February 2026, 06:37

Lichterglanz und Rockballaden: Wie ein Gottesdienst in Tiefenort die Gemeinde verzauberte

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf den Stufen der Kirche mit angezündeten Kerzen vor sich, ein Altar mit Statuen und Gegenständen im Hintergrund und Lautsprecher an der linken Wand angebracht.

Lichterglanz und Rockballaden: Wie ein Gottesdienst in Tiefenort die Gemeinde verzauberte

St. Peter-Kirche in Tiefenort war am 1. Februar bis auf den letzten Platz gefüllt – trotz der eisigen Winterabendluft. Der "Licht für alle"-Gottesdienst lockte eine überraschend große Menge an, darunter viele junge Besucher, weit mehr als die Gemeinde erwartet hatte.

Der Abend begann mit einer fast klubähnlichen Atmosphäre: Die Band The Quiet Side spielte live, und sogar Pfarrer Thomas Volkmann griff selbst zum Mikrofon. Die Mischung aus geistlichen Liedern, Beatles-Klassikern und ostdeutschen Rockballaden sorgte für eine warme, gemeinschaftliche Stimmung und sprach unterschiedliche Geschmäcker an.

Der Gottesdienst entfaltete sich als eine Reise durch die Offenbarung des Johannes, inszeniert mit dramatischen Szenen, die die Gemeinde durch den Abend führten. In seiner Predigt betonte Volkmann die verwandelnde Kraft des Lichts – Jesus' Vision beschreibend als ein Feuer, das in uns brennt und den Weg in der Dunkelheit erhellt.

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Höhepunkt des Abends war ein Kerzenritual: Die Besucher entzündeten einen großen, schmiedeeisernen Fisch – Symbol der Hoffnung und des persönlichen Gebets. Viele empfingen zudem individuelle Segensworte, was das Gefühl von Verbundenheit und Zuversicht noch vertiefte.

Auch nach dem offiziellen Ende blieb die Kirche dank ihres offenen Konzepts ein Ort der Begegnung. Noch lange stand man beisammen, tauschte sich aus und lobte die moderne, zugängliche und zugleich tiefgründige Erfahrung.

Der "Licht für alle"-Gottesdienst brachte auf frische, ansprechende Weise eine bunte Gemeinschaft zusammen. Die Verbindung aus Musik, Ritual und Gemeinschaft hinterließ bei den Anwesenden einen bleibenden Eindruck. Die Kirche blickt zurück auf einen Abend, der Verbindungen stärkte und Hoffnung schenkte.