Margot Friedl√§nder, 103, geehrt mit Pl√§tzen, die ihren Namen tragen
Admin UserAn ihrem Geburtstag: Menden eröffnet Margot Friedländer-Platz - Margot Friedländer, 103, geehrt mit Plätzen, die ihren Namen tragen
Margot Friedländer, unermüdliche Kämpferin für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, ist am 9. Mai im Alter von 103 Jahren verstorben. Ihr Engagement, junge Menschen für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu begeistern, hat in Berlin mehrere Initiativen angestoßen, sie durch die Benennung von Straßen oder Plätzen zu ehren. In der Stadt Menden wurde ein Platz in der Nähe des Rathauses in 'Margot-Friedländer-Platz' umbenannt. Die Idee dazu stammte von Schülerinnen und Schülern vor Ort, die sich im Netzwerk 'Augen auf!' engagieren – einer Initiative, die sich gegen Ausgrenzung und für die Würde des Menschen einsetzt. Die feierliche Einweihung ist für den 16. November 2025 geplant und wird von Videoaufnahmen mit Zeitzeugnis Friedländers sowie einer Botschaft des Sängers Max Raabe begleitet. Auch die Stadt Iserlohn im Sauerland hat den Platz rund um ihr Rathaus in 'Margot-Friedländer-Platz' umbenannt. Die Umbenennung erfolgte in diesem Sommer – ebenfalls auf Anregung lokaler Schülerinnen und Schüler. Beide Plätze stehen symbolisch für Margot Friedländers Lebensmut und ihr unermüdliches Wirken, damit die Erinnerung an die Vergangenheit nicht verblasst. Ihr Vermächtnis bewegt weiterhin Städte dazu, ihr Andenken zu wahren. Durch ihr Engagement, junge Generationen für die Aufarbeitung der Geschichte zu sensibilisieren, hinterlässt sie Spuren, die bleiben – nicht zuletzt durch die nach ihr benannten Plätze, die als ständige Mahnmale gegen das Vergessen wirken.
