09 November 2025, 04:30

Marls Bürgermeister testet Escape-Room „Fremdistan“ – ein Perspektivwechsel für Flüchtlingsschicksale

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch mit Tellern und Gläsern, lachender Mann und Frau in der Mitte, schwarze Backsteinwand, Fenster mit Text, Bäume, grüne Tür mit einer Frau drinnen und ein grünes und rotes Zelt darüber.

Marls Bürgermeister testet Escape-Room „Fremdistan“ – ein Perspektivwechsel für Flüchtlingsschicksale

Marls Bürgermeister Thomas Terhorst besuchte kürzlich den Escape-Room "Fremdistan" im insel-VHS-Bildungszentrum für Erwachsene. Die Aktion, organisiert vom "Projekt Courage" in Zusammenarbeit mit der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, soll die Bevölkerung für die Herausforderungen sensibilisieren, denen Flüchtlinge gegenüberstehen.

Der Escape-Room "Fremdistan" – übersetzt "Fremdes Land" – stellt die Teilnehmer vor die Aufgabe, einen Aufenthaltstitel zu erlangen. Das interaktive Erlebnis konfrontiert sie mit den Schwierigkeiten, Formulare in einer fremden Sprache auszufüllen und Aufgaben unter Zeitdruck zu bewältigen – eine Realität, die viele Flüchtlinge tagtäglich meistern müssen.

Marl arbeitet bereits seit Längerem mit der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen zusammen, um bei den Bürgerinnen und Bürgern Verständnis für die Situation von Flüchtlingen zu wecken. Die Wanderausstellung "Unbekannte Unbehagen", die derzeit in Marl zu sehen ist, wird bald nach Duisburg weiterziehen und dort das Thema weiter in den Fokus rücken.

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Mit seinem ungewöhnlichen Ansatz bietet der "Fremdistan"-Escape-Room Einheimischen einen Einblick in die Hürden, vor denen Flüchtlinge stehen. Die Kooperation Marl mit der Diakonie sowie die anstehende Präsentation der Ausstellung "Unbekannte Unbehagen" in Duisburg tragen weiterhin dazu bei, das Bewusstsein und das Verständnis für die Lebensrealität von Flüchtlingen zu stärken.