Meerbusch-Lank kämpft um Rettung des therapeutischen Hallenbads im St.-Elisabeth-Krankenhaus
Jakob BauerMeerbusch-Lank kämpft um Rettung des therapeutischen Hallenbads im St.-Elisabeth-Krankenhaus
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Sanierung seines Hallenbads
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank hat einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um die Wiedereröffnung seines therapeutisch und für die Gemeinschaft wichtigen Hallenbads zu ermöglichen. Die Einrichtung ist seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Nun sind dringende technische Reparaturen nötig, bevor sie wieder genutzt werden kann.
Das Bad musste Anfang 2020 aufgrund der Covid-19-Beschränkungen schließen. Selbst nach Lockerung der Pandemie-Maßnahmen blieb es wegen der Energiekrise geschlossen. Ein jüngster Probelauf offenbarte dann gravierende Mängel an Heizung, Lüftung und weiteren technischen Anlagen.
Die Reparaturkosten werden auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Ohne zusätzliche Mittel muss das Krankenhaus die gesamten Kosten aus dem eigenen Haushalt tragen. Die Verantwortlichen betonen, dass jede Spende – egal in welcher Höhe – dazu beiträgt, das Bad wieder in Betrieb zu nehmen. Nach der Wiedereröffnung wird die Einrichtung vielfältig genutzt: Stationäre Patienten, Mitglieder der Rheuma-Liga und Teilnehmer von Schwimmkursen werden davon profitieren. Zudem sind Kurse für Kinder und Babys geplant, sodass das Bad weiterhin ein zentraler Ort für Gesundheit und Therapie in der Region bleibt.
Ein konkreter Eröffnungstermin steht noch nicht fest. Der Erfolg hängt davon ab, ob durch öffentliche Unterstützung ausreichend Mittel eingeworben werden können. Bei einer vollständigen Sanierung wird das Bad wieder unverzichtbare Therapie- und Gemeinschaftsangebote bieten.
