22 March 2026, 06:18

Merkur erobert mit tausenden Spielautomaten den nordamerikanischen Glücksspielmarkt

Reihe von Spielautomaten zum Verkauf in einem Casino mit Stühlen und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur erobert mit tausenden Spielautomaten den nordamerikanischen Glücksspielmarkt

Deutscher Spielautomatenhersteller Merkur dringt auf den nordamerikanischen Markt vor

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Der deutsche Spielehersteller Merkur expandiert mit dem Plan, künftig jährlich tausende Spielautomaten nach Nordamerika zu exportieren. Die Ausweitung folgt auf eine Phase stetigen Wachstums: Für 2024 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro – ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben physischen Automaten setzt Merkur auch auf Online- und Digital-Casinos in den USA und Kanada.

Ab 2025 will Merkur zunächst 800 bis 1.000 Spielautomaten nach Nordamerika liefern. Innerhalb von drei Jahren soll die Zahl auf 5.000 Geräte pro Jahr steigen. Sämtliche Automaten stammen aus dem Merkur-Werk im nordrhein-westfälischen Lübbecke, wo das Unternehmen bereits über 100.000 Geräte produziert, die weltweit im Einsatz sind.

Der Vorstoß erfolgt nach der Übernahme des US-amerikanischen Herstellers Gaming Arts im Jahr 2025, wodurch Merkur seine Position auf dem amerikanischen Markt stärkte. CEO Lars Felderhoff sieht in den USA großes Potenzial, insbesondere wegen der dort stark konzentrierten Glücksspielbranche. Über klassische Spielautomaten hinaus expandiert das Unternehmen in den Bereich virtueller Spiele und bietet sowohl Online-Plattformen als auch digitale Casino-Lösungen an.

Aktuell beschäftigt Merkur rund 15.300 Mitarbeiter, wobei der britische Markt nach Deutschland der zweitwichtigste Absatzmarkt ist. Das Unternehmen strebt an, den Anteil der Online-Umsätze auszubauen und gleichzeitig ein Gesamtwachstum von zehn Prozent zu erreichen – was bis 2026 einem Umsatz von etwa 2,3 Milliarden Euro entsprechen würde.

Die Expansion nach Nordamerika markiert für Merkur einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung des Glücksspiels. Mit laufender Produktion in Deutschland und klaren Absatzzielen positioniert sich das Unternehmen für weiteres Wachstum. Der Erfolg des Vorhabens hängt dabei von der Marktnachfrage und der Performance der neu übernommenen US-Tochter ab.

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