03 January 2026, 18:49

Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Ein metallenes Werkzeug ist zu sehen, mit einem unklaren Hintergrund.

Lohnabschluss im westfälischen Schlossereihandwerk - 4,1 Prozent mehr - Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Beschäftigte im Metallhandwerk Nordrhein-Westfalens erhalten Lohnerhöhung nach neuem Tarifabschluss

Nach einem neuen Tarifvertrag steigen die Löhne für Beschäftigte im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk. Die Einigung sieht eine Gesamtlohnerhöhung von 4,1 Prozent vor, die in zwei Stufen umgesetzt wird. Die Verhandlungsführer bezeichneten das Ergebnis als ausgewogene Lösung für beide Seiten.

Der Abschluss erfolgte nach Gesprächen zwischen Arbeitgebern und der IG Metall NRW. Zum 1. Januar 2026 steigen die Löhne und Gehälter zunächst um 2,85 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 1,25 Prozent zum 1. Dezember 2026.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden durch die neuen Regelungen angehoben. Der Tarifvertrag gilt bis Ende März 2027. Patrick Loos, Hauptverhandler der IG Metall für die Region, nannte das Ergebnis einen „fairen Kompromiss“. Zuvor hatte es in mehreren Branchen NRWs Streikandrohungen gegeben, darunter in der Ziegelherstellung, der Beton- und Fertigteilproduktion, der Energieversorgung sowie im öffentlichen Dienst. Konkrete Unternehmen wurden in den Warnungen nicht genannt.

Die Vereinbarung sichert den Beschäftigten im Metallhandwerk für die nächsten zwei Jahre Lohnsteigerungen zu. Zudem steigen die Ausbildungsvergütungen, was eine bessere Bezahlung für Auszubildende garantiert. Der Tarifvertrag gilt für alle Mitarbeiter der Branche bis März 2027.

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