07 November 2025, 04:23

Moers setzt auf Bürgerbeteiligung: 50 Zufallsausgewählte gestalten die Zukunft der Stadt

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Moers setzt auf Bürgerbeteiligung: 50 Zufallsausgewählte gestalten die Zukunft der Stadt

Über 50 Moerser Bürgerinnen und Bürger, die mit fachlicher Unterstützung ausgewählt wurden, kommen vom 4. bis 7. November zusammen, um Vorschläge zur Stärkung der öffentlichen Beteiligung an kommunalen Entscheidungsprozessen zu erarbeiten. Die Initiative, die der Stadtrat im Oktober 2024 billigte, geht auf einen Vorschlag der Moerser Bürgerversammlung zurück. Bürgermeisterin Julia Zupancic begrüßte das Projekt und rief die Teilnehmenden auf, ihre Ideen für die Zukunft der Stadt einzubringen. Die Stadt Moers setzt das Vorhaben in Zusammenarbeit mit dem nexus Institut in Berlin und dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal um. Diana Finkele, Leiterin des kommunalen Bildungsamts, und die Demokratiebeauftragte Eleni Kremeti fungieren als Schnittstelle zur Stadtverwaltung. Die Teilnehmenden wurden aus 1.500 per Losverfahren eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern ausgewählt und sollen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Lebensrealitäten die Diskussionen bereichern. Besonders berücksichtigt wurden dabei Menschen, die bisher wenig oder gar nicht in der Kommunalpolitik aktiv waren, um eine breite Repräsentation der Moerser Gemeinschaft zu gewährleisten. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Lebendige Demokratie!". Ziel ist es, die öffentliche Beteiligung an kommunalen Entscheidungen zu stärken. Mit den Ideen von über 50 Bürgerinnen und Bürgern will die Stadt Moers eine "gelebte Demokratie" verwirklichen – so die Worte von Bürgermeisterin Julia Zupancic.

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