Mönchengladbach startet Kampagne für AfD-Verbot mit Unterschriftenaktion
Nico MeyerMönchengladbach startet Kampagne für AfD-Verbot mit Unterschriftenaktion
Lokale Kampagne für AfD-Verbot startet in Mönchengladbach
In Mönchengladbach beginnt eine lokale Initiative, die ein Verbot der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) fordert. Unter dem Motto "Menschenwürde verteidigen. AfD jetzt verbieten" sollen ab dem 7. Februar Unterschriften gesammelt werden. Die Organisatoren argumentieren, dass die Positionen der Partei mit den Grundsätzen des Grundgesetzes und dem Schutz der Menschenrechte unvereinbar seien.
Federführend ist der Verein Mönchengladbach für Demokratie und Vielfalt (DeVi), der sich seit seiner Gründung für demokratische Werte, Diversität und ein respektvolles Miteinander einsetzt. Die Vorsitzende Judith Winterscheid betont, dass die Haltung und das Verhalten der AfD diese Ideale gefährdeten.
Ab dieser Woche werden Ehrenamtliche in der Fußgängerzone Unterschriften sammeln. Interessierte können täglich von 10:00 bis 13:00 Uhr am Informationsstand von DeVi unterzeichnen. Ziel ist es, bis Juni 100.000 Unterschriften zu sammeln.
Die gesammelten Petitionen sollen anschließend dem Landtag und der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen vorgelegt werden. Die Kampagne will damit rechtliche Schritte gegen die AfD einleiten. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite der Petition.
Die Unterschriftenaktion läuft vom 7. Februar bis Juni. Bei Erfolg werden die gesammelten Unterschriften offiziell an die zuständigen Landesbehörden übergeben. Die Organisatoren hoffen, damit eine Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der AfD anzustoßen.
