12 November 2025, 02:12

Mönchengladbachs Diakonie kämpft um Finanzierung lebenswichtiger Suchthilfe

Eine Flasche mit darauf geschriebenem Text, die in der Mitte des Bildes positioniert ist.

Mönchengladbachs Diakonie kämpft um Finanzierung lebenswichtiger Suchthilfe

Die Diakonische Vereinigung Mönchengladbach, eine Säule der Suchthilfe seit 1975, fordert eine stärkere Anerkennung und bessere Finanzierung von Suchtberatungsstellen. Dieser Appell erfolgt vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2024 insgesamt 918 Menschen Rat bei der Einrichtung suchten – ein deutlicher Beleg für den dringenden Bedarf an solchen Angeboten in Deutschland.

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Die Beratungsstelle der Diakonie im Stadtteil Rheydt bietet lebenswichtige Unterstützung für Betroffene von Alkohol-, Medikamenten- und digitalen Medienabhängigkeiten. Ihre Arbeit ist Teil eines bundesweiten Engagements, das sich den gravierenden Herausforderungen der Suchtberatung in Deutschland stellt. Aktuellen Zahlen zufolge können drei Viertel der öffentlich geförderten Beratungsstellen ihre Kosten nicht decken.

Suchtberatungsstellen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Sie helfen Betroffenen, Abhängigkeiten zu erkennen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und Therapieangebote zu nutzen. Dies fördert nicht nur die langfristige Genesung, sondern trägt auch zur Kriminalitätsprävention, Bildungsstabilität und sozialen Teilhabe bei. Die Diakonische Vereinigung ruft daher Politiker:innen, Gesellschaft und Medien auf, diese Bedeutung anzuerkennen und eine ausreichende, nachhaltige Finanzierung sicherzustellen.

2024 reichte das Bundesgesundheitsministerium einen Antrag ein, um die finanzielle Förderung von Suchthilfeeinrichtungen zu sichern – ein Zeichen für die wachsende Anerkennung ihrer Bedeutung durch die Regierung. Die Diakonische Vereinigung Mönchengladbach hofft, dass dieser Schritt zu einer Aufstockung der Mittel führt, damit diese essenziellen Dienstleistungen weiterhin Krisen verhindern, das Risiko von Folgeerkrankungen verringern und Betroffenen den Weg in ein Leben ohne Sucht ebnen können.